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AGB`s

Landhotel zum Ochsen Löffingen, das Wanderhotel in Löffingen und des Schluchtensteiges

G A S T A U F N A H M E V E R T R A G
Rechteund Pflichten aus dem Gastaufnahmevertrag DEHOGA - Beherbergungsvertrag

§ 1 Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald das Zimmer bestellt und zugesagt worden ist.


§2 Der Abschluss des Gastaufnahmevertrages verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung des
Vertrages, gleichgültig, auf welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist.


§ 3 Der Vermieter ist verpflichtet, bei Nichtbereitstellung des Zimmers dem Gast Schadenersatz zu
leisten.


§ 4 Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten
oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Vermieter ersparten Aufwendungen. Die
Einsparungen betragen nach Erfahrungssätzen bei Übernachtungen (FeWo) 10%, bei Übernachtung/
Frühstück 20% des Übernachtungspreises, bei Halbpension 30%, bei Vollpension 40% des
Pensionspreises.


§ 5a Der Vermieter ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach
Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden.


#§ 5b Bis zur anderweitigen Vermietung des Zimmers hat der Gast für die Dauer des Vertrages den
nach Ziffer 4 errechneten Betrag zu bezahlen


Erläuterungen zum Gastaufnahmevertrag
Der Beherbergungsvertrag ist ein im Bürgerlichen Gesetzbuch, abgesehen von der Regelung der
Haftung bei eingebrachten Sachen, nicht besonders
geregelter, so genannter gemischter Vertrag. Er umfasst Miet-, Dienst-, Werkvertrags- und unter
Umständen sogar Kaufrecht. Die Einbeziehung von verschiedenen Rechtsgebieten schließt aber nicht
aus, dass der Beherbergungsvertrag hinsichtlich der Vertragspflichten nicht anders zu behandeln ist
als jeder andere nach dem bürgerlichen Recht auch.
Dies bedeutet, dass der Beherbergungsvertrag nicht von einer Partei einseitig gelöst werden kann.
Die Abbestellung eines einmal in einem Hotel oder sonstigem Beherbergungsbetrieb gebuchten
Zimmers kann genauso wenig rückgängig gemacht werden, es sei denn im Einvernehmen mit dem
Vermieter. Ob der Vertrag dabei schriftlich abgeschlossen wird oder nur mündlich ist, ist nicht
entscheidend. In Konsequenz dieses Rechtsgrundsatzes ist der Zeitpunkt, zu welchem der Gast ein
gebuchtes Zimmer abbestellen will, unerheblich, denn wenn es keinen einseitigen Rücktritt vom
Vertrag gibt, kann es auf den Zeitpunkt der Annullierung der Zimmerbestellung auch nicht ankommen.
Für die Ansprüche des Vermieters ist allein entscheidend, ob er das abbestellte Zimmer anderweitig
vermieten konnte. Nur wenn dem Vermieter eine anderweitige Vermietung gelingt, wird der Gast von
seinen Vertragspflichten befreit.
Selbstverständlich darf der Vermieter eine anderweitige Vermietung nicht böswillig unterlassen, d.h. er
muss sich um die Vermietung bemühen, auf der anderen Seite sollte der Gast aber keinesfalls
versäumen, den Vermieter zu unterrichten, denn sonst beraubt er sich selbst der Möglichkeit, noch
aus seinen Vertragsverpflichtungen befreit zu werden. Insoweit kann die Frage der möglichst frühen
Abbestellung eine entscheidende Rolle spielen. Bei dem Anspruch der Vermieters auf Bezahlung des
vereinbarten oder betriebsüblichen Preises für die vertragliche Leistung abzüglich der ersparten
Aufwendungen handelt es sich nicht um einen Schadenersatzanspruch, sondern um einen Anspruch,
der auf Erfüllung des Vertrages geht. Diese Unterscheidung ist für die zu erhebenden Einwendungen
durch den Gast rechtlich von Bedeutung. Für den Erfüllungsanspruch kommt es rechtlich nicht darauf
an, aus welchen Gründen der Gast das reservierte Zimmer nicht in Anspruch nehmen konnte.


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Ausschließlicher Gerichtsstand ist der des Landhotel Ochsen in Löffingen

Gerichtsstand Titisee/Neustadt

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